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demo przed ambasadá rosyjská [31.7.] berlin
zapo mniane 02-08-2007 07:13
informacja o demonstracji przeciw represji panstowej, miezácej na aktywistów ekologicznych oraz krytyków rezymu. 31.7.2007 berlin przed ambaradá rosyjská.

transparent, powieszony twarzá do fasady ambasady. transparent, powieszony twarzá do fasady ambasady.

kurzmeldung berlin - ein demo-nachbericht
"unzumutbar polemisches" - lesbares aber für den druck ungeeignetes - ist in [eckige klammern] gesetzt.



Am 31.Juli protestierte eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Demonstranten vor der Berliner Russischen
Botschaft Under den Linden gegen die Ermordung des Öko-Aktivisten Ilya Borodayenko, der am 20.7. bei einem Überfall russischer Neonazis auf ein sibirisches Antiatom-Protestcamp in Angarsk starb.
Sieben weitere zum Teil schwer verletzten Aktivisten sind in der Nacht nach dem Überfall ins Krankenhaus eingeliefert worden,
darunter befindet sich ein noch in Lebensgefahr schwebender Komapatient. Die Demonstration, bei der Redebeiträge von Mitgliedern des Linken Osteuropa-Netzwerks und weiteren gegen den Export von Uran nach Rußland protestierenden Gruppen zu hören waren, machte auf auf weitere Fälle aufmerksam, bei denen zunehmend agressive Repression seitens der russischen Regierung gegenüber Linken, Aktiven, Atomgegnern und Anarchisten über die "Produktion von Fällen" [Kriminalisierung durch polizeiseitige Erschaffung von Beweismaterial zur Ermöglichung des Greifens von speziell vorbereiteten Extremistengesetzen] zu beobachten ist. Die genannten Vorfälle scheinen sich vor den kommenden Wahlen in Rußland Ende des Jahres zu häufen.

[polemischer einschlag: der Zusammenhang dieser Fälle mit dem Fall Ilya Borodayenko - die nicht ausschließbare Bezahlung
der Neonazi-Truppe durch Regierungskreise dürfte im Hinblick auf die persönliche 'Erfahrung' des dortigen Machthabers nur
schwer nachzuweisen sein. Das sollte keine Ausrede für die Medien sein, auf diesen Zusammenhang, zu dem nicht eben viel
Phantasie gehört - zumindest zwischen den Zeilen - deutlich hinzuweisen.]

[polemischer einschlag nummer zwei: inwiefern sich die hiesige regierung auch in ein bis zwei jahren - im verlauf des eventuellen
- noch anhaltbaren - neubaus chausseestraße - wird weiterhin einer angeblichen demokratischen grundlage - brüsten können,
oder ob nicht doch zu befürchten steht, daß diesmal die hiesigen "Milliardengeschäfte" beginnen, von Rußland und seinen
Methoden lernen zu wollen, muß die zeit zeigen.
derzeit schein sie - siehe u.a.  http://poland.indymedia.org/pl/2007/08/30885.shtml?comments=true - kräftig nachziehen zu wollen.
Die stadt und ihre geschichte haben in diesem punkt eventuell genug durchgemacht, ihre geduld könnte an die grenzen des zumutbaren getrieben werden.Ihre protestbereitschaft sollte in diesem punkt entscheidend gestärkt werden dürfen.]

Die Atomfirma Urenco, die eine Urananreicherungsanlage in Gronau betreibt, ist eine der treibenden Kräfte der Atommüllexporte aus Deutschland nach Sibirien. Bei der Überlegung, an welchem Ort die für den gestrigen Tag angesetzte und
angemeldete Demonstration stattfinden sollte, hat sich der spontane Zusammenschluß aus Aktiven für die Botschaft entschieden, ein Gebäude, dessen Fassade zwischen 16 und 18 Uhr nur verschlossene fenster gezeigt hat. Um 17:30h behauptete eine Gruppe Polizisten, die einem zweiten Einsatzfahrzeug entstieg, die Anmeldung der Demonstration nicht mehr finden
zu können. Nach dem Rückzug der Truppe konnte die Demonstration bis zum angemeldeten Schluß durchgeführt werden.

Am kommenden Dienstag, dem 7.8. findet um 11 Uhr an derselben Stelle eine weitere Veranstaltung zu Polizeirepressionen gegenüber Regierungskritikernin Rußland statt. Der Fall dse Russen Sergej Vilkov von der Organisation Vpered dürfte hierbei deutlicher zur Sprache kommen.

anna panek
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